Permakultureller Waldgarten

Was bedeutet denn permakultureller Waldgarten? Den Begriff Permakultur begründeten Bill Mollison und David Holmgren aus Australien. Aus  ”Permanent Agriculture” wurde “permaculture”. Es beinhaltet eine nachhaltige Landwirtschaft, wirtschaften mit der Natur, nicht wie im konventionellen Anbau, gegen die Natur. Hier geht es um Artenvielfalt, um Symbiosen. Ein Waldgarten ist nicht nur ein Wald, nicht nur eine Streuobstwiese, nein, ein Waldgarten bietet Essen, Schutz, Rückzug, Erholung und ein Auskommen. Jedes Fleckchen wird genutzt und hat seinen Sinn  in optimaler Zusammenarbeit von Pflanzen und Nutztieren. Ganz klar in einem Wort ausgedrückt: Paradies! Ein Waldgarten ist ein Stück Paradies auf Erden, aus dem man sich alles holen kann, was der Mensch zum Leben braucht. Zumindest was er zum ursprünglichen, gesunden, natürlichen Leben braucht.

Und so soll er entstehen, der Waldgarten der Familie Laimer. Stück für Stück. Und Sie können es mit erleben, aber auch mit anfassen, wenn Sie wollen. Unsere Seminare bieten Ihnen Gelegenheit dazu. Mehr dazu unter “Veranstaltungskalender”.

Und hier können Sie mit verfolgen wie er entsteht, nach und nach, langsam, Schritt für Schritt:

Noch stehen die Bäume alleine da. Frühling 2010.

Im Bild Quitten in Blüte und Pflaumen.

Bild rechts: Panoramablick ins schöne Vilstal vom Waldgarten aus.

Ausschnitt des keltischen Steinkreises, eingerahmt mit heimischen Bäumen, wie z. B. Ahorn, Eiche, Esche, Hasel, Birke usw.

Anfang Juni 2011 ist der Kulturgemüse-anbaubereich fast fertig gestellt. Mit verschiedensten Hochbeeten, Flachbeeten, Sonnenfalle und Gewächshäusern für Tomaten, Gurken und Paprika. Es folgen in diesem Bereich noch ein Anzuchtgewächshaus für Jungpflanzen, eine Recyclingmauer als Unterschlupf für Eidechsen und Wildbienen und Hochbeete aus Betonrohrstücken, die die Kinder dann bemalen  dürfen.

Auch die Naturgeistercke ist bereits fertig gestellt. Ein Ort der Ruhe, der Besinnung, der Meditation. Eingebettet in ein kleines Lindenwäldchen kann man hier zur Ruhe finden und dem herrlichen Vogelgezwitscher lauschen. Im dazugehörigen Staudenbeet, am Rande des großen Steinkreises wachsen außer Blumen auch essbare Kräuter und Beeren wie: Vitalbeere, Johannisbeere und Aroniabeere. Auch Erdbeeren, Wildtomaten und mehr warten darauf entdeckt zu werden. Die Runensteine und die kleinen Kobolde geben der ganzen Ecke etwas besonders Geheimnisvolles!

Für heuer sind dann noch die Vervollständigung der Baumscheiben geplant und der Baubeginn des Barfußpfades mit kleinem Lagerplatz und Wigwam und eine Eidechsenburg. Auch der Froschtümpel und die Rankwand für Wein im oberen Gartenbereich werden wohl bis August fertig sein. Natürlich werden Sie die Bilder hier dann einsehen können.

Eine Antwort auf diesen Artikel.

  1. Veröffentlicht von Seaponics am 26/02/2011 um 08:16

    Permakultur sollte irgand als “normal” bezeichnet werden. Besonders, wenn der Boden mit etwas reinem Meersalz (Alle Elemente!) angereichert wird. Wurzeln koennen anscheinend nicht biologisch essen — das Buch “Seaponics”!

    Antwort

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