Über mich

Es ist mal wieder Zeit, hier einen neuen Text einzustellen. Zu viel ist die letzten 11 Jahre, seit es das Projekt Mienbacher Waldgarten gibt, passiert. Sowohl herrlich Gutes, als auch weniger Schönes. Aber genau an dem weniger Schönen durfte ich wachsen.

Jetzt aber erst mal von Vorne,

Servus, ich bin die Hanne!

Ursprünglich aus dem vorderen bayerischen Wald hat es mich zuerst ins Isartal, dann ins Vilstal verschlagen. Und dank vieler vieler Umzüge bin ich jetzt da, wo ich immer sein wollte. Bei meinem Garten, den ich seit Frühling 2010 bewirtschaften darf. Er gehört nicht mir, aber ich durfte die Fläche von 1,5 Hektar pachten, was für mich ein sehr großes Glück war. Das Thema Permakultur verfolgt mich aber bereits seit mehr als 20 Jahren. Der Influenzer von damals war kein Geringerer als Sepp Holzer, bekannt als der Agrarrebell. Seine Art die Dinge anders anzugehen hat mich inspiriert. 2009 hab ich aber die Permakulturausbildung nach dem Curriculum von Bill Mollison gemacht, weil international anerkannt. Es war mein Blick über den Tellerrand, als naives niederbayerisches Landei hinaus in die weite Welt. Trotzdem bin ich mehr der Regional-Netzwerker. Dank meiner Kinder, 1 verstorbene Tochter, 2 Jungs und ein Pflegesohn, war ich gezwungen alles nochmal intensiver zu betrachten und alles zu hinterfragen. Doch ich bin auch schon wieder lockerer geworden, doch was ich mir ansehe, sehe ich mit dem Herzen an. Ich arbeite sehr gerne mit Menschen zusammen. Und es ist mir egal welcher Religion sie angehören, welche Hautfarbe sie haben oder welcher Partei sie angehören. Das Herz, das Gefühl muss passen und nur nach dem arbeite ich. In der Vergangenheit war ich deswegen auch schon oft in den Medien, bei vielem wurde ich ausgeschlossen, und immer wieder spüre ich Hetzereien im Hintergrund. Aber das Gute lässt sich nicht so leicht aufhalten!

Mein Weg, meinen Sinn im Leben sehe ich in einem ursprünglichen einfachen Leben. Sein Essen selbst anzubauen und dabei dem Boden wieder zurück zu geben, was er für seinen Aufbau benötigt. Saatgut, alte Nutztierrassen erhalten, sich selbst zu versorgen. Das ganze Wissen, das ich dabei von Kindheit an sammeln durfte, möchte ich gerne weitergeben. Deshalb habe ich bereits einige Publikationen herausgebracht und seit März 2021 gibt es auch mein erstes Buch zu kaufen. Auch hier kam nur ein regionaler Verlag mit Herz in Betracht.  Mit meinem Garten, mit meinem Tun möchte ich gerne Menschen inspirieren, den Schritt zu wagen in die Einfachheit des Seins. Back to the roots, quasi. Ich bin kein Mensch, der gerne große Veranstaltungen besucht, ich bin gerne zu Hause, bei meinen Tieren und meinen Lieben, doch ich brauche auch Feedback, Feedback durch ein stabiles starkes Netzwerk. Die Permakulturinitiative Ostbayern ist so ein starkes Netzwerk, Permakulturisten, die jedem in der Region und manchmal auch darüber hinaus, weiterhelfen beim Thema Selbstversorgung und ökologisch Leben. Natürlich hab ich auch noch andere Netzwerke, Herzensnetzwerke von Menschen, die genau wie ich ihren Beitrag dazu leisten möchten, die Welt ein kleines Stückchen zu verbessern und lichtvoller, zukunftsfähiger zu machen, jeder auf seine ganz eigene Art und Weise.

Mir liegt viel daran harmonisch und liebevoll zu arbeiten, wenn ich auch ein sehr impulsiver Mensch bin! Oder genau deswegen? Der Garten ist, oder soll ein friedvoller Raum sein und kein Kriegsgebiet, in dem Round up, Schneckenkorn, Rattengift, und sonstiges ausgebracht wird. Ein ökologisches Gleichgewicht soll entstehen. Oft wurde ich früher ausgelacht, belächelt, wegen der Unordnung im Garten, wegen Begriffen wie „essbare Landschaft“ usw. Meine ersten Hochbeete vor 20 Jahren wurden als Särge betitelt! Doch mittlerweile stehen solche „Särge“ in fast jedem Garten und Menschen, die immer noch Krieg führen innerhalb ihrer Thujen- oder Gabionenhecken sollten die Ausnahme werden, in einer Welt, die wieder blühend werden möchte!

Ihr seht schon, ich hab mein Bild von der Zukunft und ich bin mir, trotz aller Widrigkeiten, die sich einem im Laufe des Tuns in den Weg stellen, sicher, dass die Energien und guten Geister für dieses wundervolle Bild der Zukunft arbeiten und es werden immer mehr, die sich dafür einsetzen, unabhängig von der Industrie.

Durch Corona werden wir momentan sowieso gezwungen umzudenken, viele machen deswegen Onlinekongresse usw. und auch ich habe bereits 2 Kurse als Homeoffice-Wissenpakete geschnürt. Doch es wird nie den persönlichen Kontakt und das Spüren der Natur ersetzen können. Deshalb arbeite ich gerade daran, den Garten „Corona-Konform“ zu gestalten. Dies erfordert natürlich auch wieder Investitionen (Infoschilder). Die ich ehrlich gesagt momentan nicht habe.  Ein Brand, eine Trennung, ein Fuchs der die Tiere wegfrisst usw. haben das letzte Jahr einiges gekostet. Vielleicht sieht sich aber der ein oder andere berufen, mir dabei etwas unter die Arme zu greifen. Meldet Euch einfach bei mir, oder unterstützt die Nutztier-Arche Mienbacher Waldgarten.

Nur mit einem starken Netzwerk kann ein Leuchtturm richtig leuchten und ja, ich denke der Mienbacher Waldgarten, die Selbstversorger-Akademie ist mit all den Projekten mittlerweile zu einem Leuchtturmprojekt geworden. (Ich kann auch nichts dafür, dass sich manche davon geblendet fühlen, schaut halt dann einfach weg!)

Ich kann nicht anders, ich mach weiter!

Eure Hanne

Ihr könnt mir gerne folgen auf facebook unter Mienbacher Waldgarten/Selbstversorger-Akademie oder unter Hannelore Zech

Auch auf Instagram unter @selbstversorgerakademie

13 Gedanken zu “Über mich

  1. Liebe Hanne – du bist recht so wie du bist – bleib bitte so – und nimm es als Kompliment, daß man versucht dich und Fam. Laimer zu verunglimpfen, das heißt ihr seid auf dem richtigen Weg – nur halt net auf dem Weg des Systems – und das ist gut so.
    Was ihr tut ist gut und enorm wichtig – eh basta !

  2. Vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme, Deine Beweggründe, Dein Wirken.

    Der Spruch in Deinem Text: … „Redet einer schlecht von Dir, so sei es ihm erlaubt. Doch Du, Du lebe so, dass keiner es ihm glaubt.“ … ist der Schlüssel für’s Weitermachen.
    Es braucht Dich nicht zu kümmern, wer wie über Dich/Euch redet; wenn Dein Herz am richtigen Fleck tickt und Du Deine „Berufung“ in Profession lebst – und das tust Du, denn das ist bei jedem Zusammenkommen zu spüren, zu sehen und zu hören – wird Dein Projekt ungehindert weiter bestehen und wachsen.

    In dieser Umbruchzeit wird vieles auf die Probe gestellt und es werden neue Strukturen geschaffen. Altes vergeht (immer rascher) – Neues entsteht. Neider, Rufmörder, etc. gehören zum Alten …

  3. Liebe Hannelore – sehr schön – umfassend und entsprechend Deiner Persönlichkeit. Wir wünschen Dir und Deiner Familie, dass endlich Ruhe einkehrt – Annette & Hans

  4. Liebe Hannelore,

    ich habe heute über die VIEH-Seite, ich bin Regionalbetreuer in Schleswig-Holstein, von der Kampagne gegen Dich erfahren. Es verwundert mich nicht, denn Du bist nicht im Mainstream und damit für das System gefährlich. Schade, daß Du soweit weg wohnst. Wir, auch Selbstversorger, würden Dich gerne kennenlernen. Laß Dich nicht unterkriegen.
    Lieben Gruß von der Ostsee

    Burckhard

    http://www.Nutztier-Arche-Hohenfelde.de

    • Sehr gut bemerkt! Aber ihr werdet immer mehr und ich hoffe, auch bald mit dazugehören zu können :-). Gemeinsam sind wir stark!

  5. Liebe Hannelore,
    ich kenne dich bis jetzt nicht. Ich weiß, dass Du so bleiben darfst, wie du bist. Was Du ändern willst machst du und der Rest ist egal. Es gibt Dinge im Leben, die kann man jetzt noch nicht erklären. Ich weiß, dass jeder daran wächst. Die Energien verändern sich und das ist gut so. Zuweilen manchmal anstrengend, aber schön.
    Ich wünsche Dir und deinen Lieben viel Glück, viel Liebe und alls Gute.

    Viele Grüße
    Heike Jäckel
    http://www.grueneshaus.eu

  6. Liebe Hanne,
    sei versichert, all das böse Gschreibsel, die Lügen und verdrehten Tatsachen fallen irgendwann auf ihre Urheber zurück. In Zeiten wie diesen braucht es Menschen wie Dich, s’gibt eben solche und solche; Du g’hörst zu den andern.
    Ich wünsch Euch, dass Ruhe einkehrt und ihrnach vorne schauen könnt.
    Lieb Grüße
    Achim

  7. liebe hanne!

    endlich hab ich deine seite besucht – dein herzblut ist für mich spürbar 🙂

    in manchen lebenssituationen verjagte mir ein alter vers die wolken vor der sonne:

    „lass die spatzen pfeifen und freue dich deines lebens.“

    sonnige griaß
    deine perma-freundin christine

  8. Einfach wunderbar. Die Menschen werden langsam bewußter. Wir sind natürliche Wesen und müssen zurück zum Ursprung. Das geht nur mit der Natur. Kindern muß man es vorleben, dann wird die nächste Generation viel zum Erhalt unseres Planeten beitragen.
    Ich drücke Euch die Daumen, macht weiter so.
    Ganz liebe Grüße Anne.

  9. Einfach einen Lieben Gruß mit der Bitte weiter zu machen,
    ich habe auch einen Seminarhof in den neuen Bundesländern,
    obwohl ich aus den alten Bundesländern stamme und trotz
    allem Unbill mache ich weiter, so wie ihr,
    weil ich weiß dass die Natur unbesiegbar ist und sich immer wieder durchsetzten wird.
    Und wenn ich auch oft ganz allein am Wirken bin,
    so schöpfe ich doch viel Kraft aus der Natur,
    denn sie ist immer für mich da,
    auch in den Stunden der Stille.

    Herzlichen Dank und Grüße aus der Prignitz,
    Felizitas

  10. Hallo Hanne!
    Hier schreibt ein wahrhafter Mensch und das ist ein seltenes Glück!Ich freue mich auf das Permakulturseminar im August in Deinem heiligen Garten!
    Alles Liebe für Dich ,Deine Familie und Dein Vision von natürlicher Harmonie!
    Ralf

  11. Hier auf deiner Seite, liebe Hanne, bin ich ganz neu, aber in mir drinnen, eine uralte Seele. Diese teilt mit dir und all deinen Gleichgesinnten, euer wundervolles Naturprojekt, das in liebevollem miteinander leben, ensteht und wächst.
    Hut ab und weiterhin all das, was ihr euch wünscht!
    Una

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